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13 May 2012
24  neue Myoreflextherapeuten

19 Jan 2012
im VDK-Kurzentrum

13 Oct 2011
Grundkurs Myoreflextherapie

News-Archiv

Der Schlüssel zum Erfolg:
Haarscharfe Analyse und individuelles Training

Vor dem eigentlichen Training steht eine sportartspezifische Schwachstellenanalyse: Jede Sportart hat ihre unverkennbaren Bewegungen, die immer wiederholt werden, dadurch eine gestörte Muskel- oder Bewegungssymmetrie verursachen und somit das Verletzungsrisiko drastisch erhöhen.

Beim Fußball handelt es sich um die Bauchmuskulatur und den Kniebeuger, beim Tennis um die Halswirbelsäule und die Brustmuskulatur, beim Golf ist die Schwachstelle der Unterschulterblattmuskel ... Aus der Schwachstellenanalyse leitet sich unmittelbar das individuelle zielgerichtete Training ab.

Wie im Film: Protagonisten und Antagonisten im Kampf um die Muskeltonussymmetrie

Der Antagonist, also der Gegenspieler, eröffnet das Training: liegt das zu beklagende Problem z.B. beim Bizeps, trainieren wir den Trizeps. So erreichen wir, dass der antagonistische Muskel auch wirklich loslässt, während der „Hauptdarsteller“ arbeitet.

Im alltäglichen Leben gibt es Muskeln, die mehr arbeiten als andere: das sind die Beuger. Durch Trainingsmethoden wie Sit-Ups werden sie zusätzlich (über-)trainiert. Relativ dazu sind dann jedoch die Gegenspieler-Muskeln zu schwach, zu kurz. Doch – die Reiter kennen dies vom Geländeritt – immer der schwächste bestimmt das Tempo und die Leistung der Gruppe! Der kürzeste Muskel ist also verantwortlich für die Gesamtstabilität des Körpers, denn Muskeln sind auch entscheidend für die Knochenstabilität.

Ein verkürzter Muskel wirkt als „Bremse“ negativ auf sein Gegenüber ein. Wir sprechen hier von gestörter Muskeltonussymmetrie und beseitigen im Training die bremsende Störung, so dass Antagonist und Protagonist optimal zusammenarbeiten.

Beispiel: Das vordere Kreuzband wird vom Quadriceps (ein das Kniegelenk streckender vorderer Oberschenkelmuskel) geführt und stabilisiert – wenn dessen Gegenspieler Ischios verkürzt ist, hemmt das den Quadriceps und man bekommt schneller eine Verletzung am vorderen Kreuzband.

Angewandte Mathematik hilft auch in der Sporttherapie

Schmerzt ein Muskel, muss es sich folglich nicht um einen Schaden am Ort des Schmerzes handeln. Vielmehr ist der Schmerz Ausdruck einer gestörten Muskeltonussymmetrie.

Betrachtet man Muskeln als Vektoren, also als Pfeile mit einer bestimmten Länge und Richtung, kann man leicht erkennen: Verändert sich ein Vektor, verändert sich auch alles, was mit ihm in Zusammenhang steht – also andere Muskeln, die über Sehnen, Knochen und Gelenke mit dem Vektor zusammenhängen. Zwischen den einzelnen Vektoren verändert sich unmittelbar auch der Winkel und führt zum Schmerz.

Nehmen wir den Hüftbeuger: Er bestimmt alle Verhältnisse nach unten zu den Füßen hin. Und wenn er sich verändert, kann z.B. das Knie schmerzen, weil sein Winkel nicht mehr stimmt. Ursache des Schmerzes ist aber der Muskel weiter oben und nicht das Knie.

Ein Muskel darf nicht isoliert von der Gesamtmuskulatur und dem Skelett behandelt werden. Aus diesem Grund trainieren und behandeln wir gesamte Muskelketten und nicht bloß einzelne Muskeln.

Galactose als Ernährungs-Plus

Das Trainingskonzept ergänzt Myoreflex-, Manual- und modifizierte Atlastherapie um eine biochemische Komponente: Wir setzen Galactose als Ammoniakpuffer ein. Denn das Ammoniak, das der Mensch im Körper hat, hemmt dessen Leistungsfähigkeit. Durch die Verstoffwechselung von Ammoniak durch Galactose werden Muskel- und Gehirnzellen entgiftet. So gelangen Sportler zu noch besseren Ergebnissen.

Galactose wird aus einem eiweißfreien Destillat aus Molke und Milchzucker gewonnen. Sie wirkt bei lebenswichtigen Informations- und Kontrollprozessen des Körpers mit und fungiert als Fundament- und Gerüstsubstanz für Zellen, Zellwände und die Zwischenzellsubstanz.

Weitere Informationen rund um die Galactose finden Sie unter www.galactose.de.

 

Myoreflextherapie