Myoreflextherapie

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Tinnitus

Ohrgeräusche wie ein Rauschen, Piepsen, Pochen, Pulsieren und Dröhnen im Ohr oder im Kopf treten bei immer mehr Menschen immer häufiger auf. Nach Ausschluss von Raum fordernden Prozessen und Tumoren im Kopf, sowie nach ordnungsgemäßen Untersuchungen beim HNO-Facharzt bleiben sehr viele Betroffene mit ihren Beschwerden allein. Häufig sind die Tinnitusbeschwerden Vorläufer, Nachläufer oder direkt vergesellschaftet mit Hörstürzen und den verschiedensten Hörschwierigkeiten.

Der Ausfall bestimmter hoher oder tiefer Frequenzen, Verschlechterungen des Gehörs, Hallphänomene, ausgeprägte Geräuschempfindlichkeit und eine im Wortsinne "ver-rückte" räumliche Wahrnehmung können sich einzeln oder miteinander mit den Ohrgeräuschen bemerkbar machen. Über mehrere anatomische Wege eröffnet sich die führende Muskulatur der Halswirbelsäule und ebenso die Kaumuskulatur als erfolgreiche Behandlungsregion mit regulativem Zugang zum Innenohr. Die Behandlung des M. Sternocloides mastoideus am Ursprung und Ansatz sowie die Regulation der Kaumuskeln und des Unterkiefers kann Fehlermeldungen der Knochenleitung des Schalles vom Ohr aufgreifen und entzerren.

Über die muskuläre Balance der oberen Halswirbelsäule können die eng gestellten Blutgefäße der Innenohrarterie – Arteria labyrinti, eine Verzweigung der Wirbelsäulenarterie – entlastet werden. Über die Lösung zu hoher Stress/Symphaticus-Aktivitäten im Nacken-Kopf-Bereich verbessert sich die Durchblutung sowohl mechanisch als auch neurogen. Sowohl mit KiD-Übungen für Nacken, Augen und Gleichgewicht als auch mit crossmodalen Reizmustern der therapeutischen Hände an den Ohren und um die Ohren kann hier viel getan werden. Mit Klang- und Musiktherapie können im interdisziplinären Konzept sehr erfolgreiche Wege in der Überwindung des Tinnitus beschritten werden.

In der Verarbeitung von traumatischem Stress oder im chronischem Stresserleben in Schule, Beruf oder Beziehung begannen sehr viele Betroffene, sich mit den Kaumuskeln durchzubeißen und zu knirschen. Neben den Zugangswegen über die somatopsychische Myo-Körperentstressung können auch psychotherapeutische Hilfestellungen die Problematik entschärfen.

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