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Therapeutische Kommunikation mit kognitiv und emotional beeinträchtigten Patienten

+++Der Kurstermin am 11./12.11.2017 musste leider abgesagt werden.+++

Im Umgang mit Menschen mit Autismus und ähnlichen Verhaltensauffälligkeiten macht man oft die Erfahrung, dass die eigene innere Präsenz und die Fähigkeit averbal zu kommunizieren oftmals die einzig mögliche Kontaktbrücke sind. Einige Besonderheiten sind bei Menschen mit Autismus im Rahmen manueller Körpertherapien zu beachten; dies betrifft insbesondere die meist reduzierte Schmerzwahrnehmung und die gestörte Propriozeption. Allerdings können gerade Therapieformen wie die Myoreflextherapie die körperliche Eigenwahrnehmung fördern und damit destruktiven Autostimulationen (Selbstverletzungen) vorbeugen.

Jede körperliche Kontaktaufnahme, welche von Bewusstheit und Ich-Präsenz getragen ist, kann neuronale Bahnungen ermöglichen und hilft Menschen mit Autismus, sich selbst besser wahrzunehmen und ein „Ich“ zu sein, wie es einige Autisten ausdrücken. Gleichzeitig ist die Basis jeder wirksamen manuellen Therapie die Präsenz des Therapeuten bei sich selbst und unter dem behandelnden Finger.

Ein elementarer Bestandteil des Seminars werden praktische Übungen zur Schulung der Bewusstheit, der inneren Präsenz und der Selbstwahrnehmung sein. Autistische Störungen scheinen weltweit zuzunehmen. Die Ursachenforschung hat vielerlei Hypothesen, keine ist bislang bestätigt. In der Regel geht man von einer angeborenen, möglicherweise genetisch bedingten Beeinträchtigung verschiedenster Hirnfunktionen aus. Dabei handelt es sich um Störungen der Wahrnehmungsverarbeitung, des Körperempfindens, des Handlungsablaufs, der emotionalen Verarbeitung und der Kommunikation. Diagnostisch werden heute die autistischen Störungen nicht mehr einzeln klassifiziert, sondern man spricht von Autismus Spektrum Störung (ASS) und zählt vielfach auch Aufmerksamkeitsstörungen (ADS, ADHS) hinzu.

Alle diese Erscheinungsformen weisen auf eine zentrale Koordinationsstörung hin, wobei offenbleiben muss, welche Instanz es ist, die alle Sinneseindrücke filtert und koordiniert und ein Abbild der äußeren Welt erstellt. Handelt es sich hierbei um eine auf Erfahrung beruhende grundlegende Fähigkeit des Gehirns oder gibt es eine Instanz, welche hirnunabhängig die Zusammenhänge versteht und herstellt? Gerade dieses grundsätzliche Verstehen ist bei allen Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung gestört. Im Seminar wird erläutert, worum es sich dabei handelt, was die Gründe dafür sein könnten und warum die Störung heute so häufig ist.

Dieser Kurs wird von dem erfahrenen Psychotherapeuten und Facharzt für Neurologie Dr. med. Hartwig Volbehr geleitet.

Kursort:
Zentrum für interdisziplinäre Therapien
Obere Laube 44
78462 Konstanz

Nächster Termin

11./12. November 2017

Dieser Kurs musste leider abgesagt werden.

 

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