Myoreflextherapie

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Faszien-Muskel-Hochzeit – Die Myoreflextherapie behandelt alle Strukturen

Die Faszien machen Furore – und werden mehr als salonfähig! Nachdem die Welt der Physiotherapie, der Osteopathie und der Bindegewebsmassage diese Allrounder schon lange be-greift und be-handelt, zeigen sich jetzt auch Mediziner und Forscher interessiert. In den erfahrungsmedizinischen Feldern der Chinesischen, Tibetischen und Ayurvedischen Medizin sind die verschiedenen Aspekte des Bindegewebes, des Extrazellulären Raumes und der Faszien schon immer von zentraler Bedeutsamkeit.

Im Konzept der Myoreflextherapie, der Muskelmeridiane, der KiD-Übungen und der Zuckerstoffwechselsteuerung für ein gesundes Bindegewebe spielen das Bindegewebe, die Faszien und der Stoff, aus dem die Faszien sind, schon seit 29 Jahren eine Schlüsselrolle. Der Faszienforscher Dr. Robert Schleip empfiehlt deshalb den aktiven Stretch der myofaszialen Ketten in den KiD-Übungen schon seit 20 Jahren.

Wichtig und richtig: Wir haben uns auf mehreren Ebenen zusammengeschlossen!

Gemeinsame Forschungen, Brainstorming, Vorträge , Kongresse und Weiterbildungsveranstaltungen führen zu weiterem Erkenntnisgewinn, bringen uns weiter, machen uns besser und versprechen uns eine phantastische Zukunft. Die praktische Arbeit, das Selbstbehandlungskonzept und die Studien von Christopher Gordon, einem Weggefährten von Robert Schleip, eröffnen und ermöglichen uns ebenfalls Verstärkung und Fortschritt.

Die Extrazelluläre Matrix, die Einheit von Bindegewebe und Muskeln, sowie elegante Lösungen mittels Biomechanischer Stimulation (BMS) und Zellbiologischer Regulationstherapie (ZRT) mit ExtraZell stellen seit einigen Jahren eine perfekte Ergänzung zur Myoreflextherapie dar. Myofasziale Ketten und tiefe Trigger können in diesem Konzept über Druck- und Scherkräfte sowie gezielte Vibrationsstimulationen sehr erfolgreich behandelt werden.

Die Begegnung mit dem international aktiven Faszien-Forschungs-Guru Prof. Dr. Andry Vleeming adelt das Myoreflextherapie von einer unerwarteten Seite. In den Forschungsabteilungen der Universitäten von New England in den USA, in Rotterdam und in Ghent wurde für die Faszienforscher überraschend herausgefunden, dass die verschiedenen Schichten und Systemebenen der Fascia thoracolumbalis ihre Funktionen, Leistungen und Arbeiten nur dann bzw. nur deshalb ökonomisch erfüllen können, wenn die entsprechenden Muskeln in den unterschiedlichen Tiefen physiologisch funktionstüchtig sind. Für uns keine Neuigkeit, jedoch leitet die Präzision der Ergebnisse eine noch einmal detailliertere und präzisere Vorgehensweise in den Behandlungen ab. Die tiefste Lage der Faszie geht NAHTLOS in das Muskelsystem des M. transversus abdominis über. Die mittlere Schicht reicht dem M. obliqus internus abdominis die Hand und das oberflächliche Blatt geht in die Muskeln des Obliqus externus und des M. serratus post über.

Die biokinematischen Übersetzungswege der Kräftewirkungen und Ableitungen projizieren zusätzlich direkt in die Systeme des M. lat. dorsi, des glut. max. und der ischiocruralen Muskulatur. Der ventrale, cranial-caudal ausgerichtete Bogen wird über das Iliopsoas-System gespannt. Den dorsalen Flügel gewährleisten die M. quadratus lumborum.

Neben den klassischen myoreflextherapeutischen Behandlungspunkten müssen deshalb, je nach Funktionseinschränkung, Schmerz- und Bewegungsmustern tiefe ZWISCHENSTÜCKE in den Übergangszonen der verschiedenen Faszienblätter in die anatomisch exakt zugeordneten Muskeln gezielt erfasst und behandelt werden.

Und wie verhalten sich die autochtonen Rückenstrecker?

Unsere Antwort war eindeutig funktionsabhängig und komplex und wurde genau so in der Forschung  bestätigt: Immobilisation führt zu Atrophie!

Im physiologischen Alignement und wenn wir im Lot sind verrichten sie ihre autonome Arbeit selbständig und unauffällig und werden auf Stabilität trainiert. Im „überspannten Bogen“, wenn die ventralen Ketten der Bauchmuskelschichten und Hüftbeuger überaktiv verspannt sind und ihre „Drehmomente“ nach ventral ins Spiel bringen, müssen die faszialen Strukturen „gegenhalten“ und als Attribut des Gleichgewichtes gemeinsam mit dem Quaqdratus Lumborum ein „Gegendrehmoment“ gewährleisten.

Innerhalb dieser Kräfteentgleisung verringern sich die aufrichtenden Kraftwirkungen. Deshalb führt die asymmetrische Überspannung zur Atrophie und Verfettung der Tiefen autochtonen Rückenstrecker.

Was ist die klare Schlussfolgerung?

  1. Inspektion, Analyse und Anamnese der Haltungs-, Spannungs-, Bewegungs- und Schmerz-Muster
  2. Ventrale myofasziale Ketten und Kreuzungen behandeln
  3. laterale Ketten der schrägen Bauchmuskeln lösen
  4. dorsale Komponenten des Quadratus lumborum und des M. Lat. dorsi abchecken und regulativ behandeln
  5. exakte Palpation in Funktion der dorsalen anatomischen Übergangszonen zwischen den Schichten der Faszien und der entsprechenden Muskeln
  6. KiD-Übungen, Muskel-Faszien-Längentraining
  7. Galileo-Ttraining und Aufrichtung der autochtonen Rückenmuskeln
  8. Atemübung zur physiologischen Integration von Zwerchfell, M. lat dorsi, M. serratus post. inf., der Bauchmuskeln und der Mm. scaleni.

Uns allen bestens vertraut, gewinnt das Galileo-Behandlungs- und Trainingskonzept vor diesem Hintergrund noch mehr an Bedeutung: Tiefe Frequenzen entstressen und lösen die Fasziensysteme, mittlere optimieren das Krafttraining und stärken die Muskeln. In der aufrechten Position können auch gezielt die autochtonen Rückenstrecker aufgebaut werden. Die Frequenzbereiche über 20 Hz helfen, neuronale Schaltkreise und die autochtonen Elemente zu trainieren.

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