Ernährung

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Ernährungsmedizin

Führende Wissenschaftler erklären: Die Fernbedienung für Ihr Immunsystem, Ihr Gehirn und den Stoffwechsel liegt im Darm verborgen! Ernährungsfaktoren können das Ökosystem Ihres Darmes nähren und einen molekularen Reparatur-Werkzeugkasten in Gang halten, eine vitale bio-logische Ernährung darüberhinaus Ihre Gene auf Gesundheit trimmen.

Unsere kühnsten Erwartungen in Richtung einer besseren, wirklich wissenschaftlich fundierten und interdisziplinär breit abgesicherten Therapiestrategie und Für-Sorge für Patienten mit den verschiedensten Zivilisationserkrankungen wurden alleine innerhalb der letzten zwei Jahre bei weitem übertroffen. Die erfolgreichen Ernährungskonzepte verschiedener Kulturkreise und die Bedeutsamkeit natürlicher bio-logischer Kost konnten über zigtausende erstklassige wissenschaftliche Veröffentlichungen mehr als nur bestätigt werden. Über 41000 Publikationen belegen im Detail, wieso der Darm, die Darmflora, das Microbiom und eine bio-logisch natürliche Ernährung essenziell in Richtung Behandlung und Prävention nahezu aller Erkrankungen ist.

Mehrere tausend wissenschaftliche Arbeiten beweisen, dass Zucker, Fruchtzucker, Stärke, kurzkettige Kohlenhydrate, Insulin und IGF-1 entscheidende Schrittmacher für Herz- Kreislauf-, Neuro- Krebs- und Schmerzerkrankungen darstellen. Hyperglykämie, Hyperinsulinämie und Insulinresistenz sowie die Leber-Darm-Gehirn- und Immun-Achse drehen an den entscheidenden Schaltern. Viele Leiden werden vermeidbar.

Ganz sicher wissen heute alle wirklichen Wissenschaftler weltweit: die Gene sind eben nicht schuld! Hunderte Arbeiten haben die Fächer Nutrigenomics und Epigenetik ins Herz aller medizinischen Fachdisziplinen gerückt. Umweltreize, Giftstoffe, Konservierungsmittel, Zucker, Fastfood ... oder wertvolle Nahrungsmittel, sekundäre Pflanzenstoffe, Mineralstoffe und Vitamine schalten ganze Kolonien von krankmachenden Genen an oder aus – oder bringen Gene mit Schutzmaßnahmenkatalogen ins Spiel.

Diese Erkenntnisse sind so richtungsweisend und von überragender Bedeutung, dass diesen neuen Fakten innerhalb weniger Jahre mehrere Nobelpreise zugeteilt wurden. Der Paradigmenwechsel hat also schon stattgefunden.

Nicht irgendwelche festgelegten Gene für verschiedene Erkrankungen oder Mutationen entscheiden über Gesundheit und Krankheit, sondern die Aktivitäten ihres eigenen inneren molekularen Reparatur-Werkzeugkastens können das Zünglein an der Waage über Leben und Tod darstellen.

Sehr, sehr viel liegt in Ihrer Hand! Sie entscheiden, ob Sie die Krankheit füttern oder die bio-logische Gesundheit nähren!

In der Tat wissen wir heute, dass körpereigene Reparatur- und DNA-Reparaturmechanismen gestützt werden müssen. Die Hightech-Erkenntnisse aus der Nutrigenomics-Food-Interface-Forschung schreiben einer natürlichen, aus der Evolution ableitbaren Ernährung und physiologischen Vitalstoffen eine existenzielle Rolle zu. Interdisziplinäre Konzepte und Untersuchungen mit individualisierten, personalisierten Fettsäuren-, Vitamin-, Aminosäuren- und Mineralstoffanalysen machen gezieltes Supplementieren möglich.
Selbstverantwortung ist gefragt!

Als Zentren des Energiestoffwechsels spielen zudem die Mitochondrien eine Schlüsselrolle. Alles, was diese Energiekraftwerke nährt, garantiert reibungslose Gesundheit. Psychisches Wohlbefinden, Antrieb, Schlaf, Regeneration und alle Reparaturmaßnahmen sind auf gesunde Mitochondrien angewiesen. Eine biologisch gesunde Ernährung, Wildkräuter, Gewürze, sekundäre Pflanzenstoffe, Vitalstoffe, Vitamine, Fastenreize, fettreiche Ernährung, aber auch Sport, Training und dynamische Bewegung bringen neue Mitochondrien auf den Plan, entsorgen Zell-Müll und halten sie fit.

Über die Erkenntnisse sehr unterschiedlicher Forschungsgruppen gilt es heute als gesichert, dass es keine monokausale Ursache für die allermeisten Krankheiten gibt. Vielmehr können sehr unterschiedliche Faktoren wichtige Rollen spielen. Erst in der unglücklichen Kombination verschiedener Belastungsfaktoren kommt das Fass zum Überlaufen und löst dann, vor allem bei entsprechenden familiären Schwachstellen, Krankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Alzheimer, Krebs und andere aus. Ganz sicher sind die Gene alleine nicht schuldig! Selbst bei den weniger als 5 % der genetisch stark belasteten Menschen müssen diese im Zusammenhang stehenden Gene entsprechend angeschaltet werden.Ein zentraler Schalter in Richtung der Erkrankung ist ganz sicher ein aus den Fugen geratener Zuckerstoffwechsel.

Einige Experten konnten zeigen, dass Vitamin-D-Mangel das Risiko für einige Krebserkrankungen und die Alzheimer- Demenz um das 3,5-fache erhöhen kann. Omega-3-Fettsäuren-Mangel ist ein weiterer schwerer Risikofaktor. Schlechte Versorgungen an B-Vitaminen, insbesondere Vitamin B6, Vitamin B12, Folsäure und Vitamin B1 leiten erhöhte Spiegel von Homozystein ein und können damit das Fass ebenfalls zum Überlaufen bringen.

Ein gestörter Darm und die entsprechende Darm-Microbiom-Gehirn-Achse, Belastungen der Leber-Gehirn-Achse, mangelnde Bewegung und Defizite an lebensnotwendigen Muskelbotenstoffen, den Myokinen, aber auch Schwermetallbelastungen, Umweltgifte und Postinfektionssyndrome konnten als erweiterte Ursachen ausgemacht werden. Die meisten dieser Risikofaktoren belasten den Energie- und Zuckerstoffwechsel. Auf diesen unterschiedlich vorbelasteten Böden wirken sich Zuckerüberschüsse extrem belastend aus. In der Tat stellt der entgleiste Zuckerhaushalt alle Weichen auf Sturm, Entzündung und Nervenzell-Degeneration.

Eine Ernährung basierend auf den Grundlagen Low-bad-carb, reich an wertvollen Fetten, mit intelligent durchdachten Glycoplan-Rezepten bietet Ihnen die ideale Strategie den Kurs zu ändern und die Weichen zurück auf Reparatur und Gesundheit zu stellen.

Als Zeichen, Vorläufer und Frühwarnsignale können tatsächlich eine ganze Reihe von Symptomen und Veränderungen gewertet werden, welche mit einer prädiabetischen Stoffwechsellage verbunden sind. Bis zu 20 - 30 Jahre bevor die Zuckerkrankheit Alzheimer sich im Gehirn bemerkbar macht, ist meistens der Blutdruck zu hoch, Fettwerte und Harnsäurespiegel sind zuerst leicht, später deutlich erhöht, und schließlich finden sich regelmäßig erhöhte Leberwerte. Im Besonderen die Gamma GT ist ein Indikator für die zentrale Frühbelastung der „Nicht-alkoholischen Fettleber“ (NASH), welche über die Zeit den Energie- und Zuckerstoffwechsel im Gehirn zentral belastet.

Anzeichen für einen nicht ausbalancierten Zuckerstoffwechsel sind zudem Müdigkeit, Burnout-Syndrome, depressive Verstimmungen, chronische und immer wiederkehrende Muskel- und Faszienschmerzen, Ödeme in den Beinen, Schlafstörungen und nicht zuletzt anhaltende Magen-Darm- und Reizdarmsyndrome.

Diese Wurzeln ganz vieler später folgender Übel mit Neurodegeneration können, richtig verstanden und kausal behandelt, sehr gut überwunden werden. Lebensstil-Optimierungen, viel Bewegung und richtiges Training, natürliches Essen und Achtsamkeit machen Prävention möglich.

Die sogenannten Spätfolgen des Diabetes werden sogar schon lange vor Ausbruch der Zuckerkrankheit eingeläutet. Lange Zeit kann der Körper zu hohe Zuckerspiegel über zusätzliche Insulinausschüttungen ausgleichen. Alles scheint normal – und doch beginnt der Zucker in allen Zellen des Körpers schon anzubrennen. Diese biochemische Reaktion, dieselbe übrigens wie wenn Milch im Kochtopf anbrennt, nennt man Glykierung. Gemeinsam mit dem versteckt erhöhten Insulin werden entzündliche und degenerative Prozesse also schon vor der Phase des Prädiabetes in Gang gesetzt. Die gute Nachricht lautet: Bevor die Nervenzellen endgültig absterben, werden sie in einen Sparmodus auf Slow-Mode geschaltet und können nach der Überwindung der Energiehaushaltskrise wieder reaktiviert werden. Und noch besser: Selbst nach entsprechenden Schädigungen können Regulationen des Energiestoffwechsels, vernünftige Ernährungsweisen und gezieltes Training neue Verschaltungen im Gehirn, ja, sogar die Geburt neuer Nervenzellen im Prozess der sogenannten Neurogenese ins Spiel bringen.

Prädiabetische Stoffwechsellagen sind so überwindbar und unter konsequenten bio-logischen Lebensstil-Anpassungen umkehrbar. Damit wird Prävention für viele Menschen gut möglich.

Ein gesunder Lebensstil hilft entscheidend vorzubeugen! Intelligente Ernährungsakzente mit Glycoplan, mit so wenig wie möglich Zucker, wenig schlechten Kohlenhydraten, keinen Transfettsäuren, dafür wertvollen Fetten, Kräutern, Gewürzen, Proteinen und zuckerarmen Früchten können Wunder bewirken. Alle Mängel und Unterversorgungen an Mineralstoffen wie Selen und Zink, Aminosäuren, Vitaminen und Omega-3-Fetten müssen zudem ausbalanciert werden. Auf diesem Fundament helfen ausreichend Bewegung, Sport und gezieltes Training für die sogenannte Fettverbrennung und für die Regeneration des Gehirns sehr wirksam im Konzept Vorbeugung! Ausreichend guter Schlaf, Entschleunigung und Achtsamkeit im Alltag, Gehirnjogging und Freude sollten die Marschrichtung Prävention mit „so gesund als möglich altern“ flankieren und beflügeln.

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