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13 May 2012
24  neue Myoreflextherapeuten

19 Jan 2012
im VDK-Kurzentrum

13 Oct 2011
Grundkurs Myoreflextherapie

News-Archiv

Aktiv auf dem Weg der Besserung


Die klassischen vier Schritte der Therapie haben wir für Sie zusammengefasst:

1. Der richtige Druckpunkt

Hier kommt der Therapeut zum Einsatz. Er findet durch Betasten (Palpation) mit den Fingern die – auch im Ruhezustand – angespannte Muskulatur, die Ihnen in der Bewegung Schmerzen verursachen. Sie werden dabei jedoch nicht nur in Ruhelage, sondern auch in Bewegung behandelt.

Damit der Therapeut die Druckpunkte findet, an denen er behandeln muss, ist es wichtig, dass Sie ihm Rückmeldung geben: denn nicht alle Punkte sind immer ganz deutlich zu finden. Wurde der richtige Punkt gefunden, kann es für Sie zunächst schmerzhaft sein. Unsere Patienten – selbst Kinder – beschreiben diesen Schmerz jedoch als positiv, weil sie spüren, dass sich etwas löst.

2. Reflex und Regulierung

Durch die Druckpunktstimulation wird die ohnehin schon überhöhte Spannung im Muskel so hoch, dass Ihr Körper automatisch gegenreguliert (Prinzip der Übersteuerung). Es wird ein Reflex ausgelöst, der zur Lösung der Spannung führt. Dieser Reflex simuliert eine Bewegung, die Sie eigentlich gar nicht mehr ausführen können.

Der Therapeut stellt für Sie eine Selbstwahrnehmungs- und Spürhilfe dar: Sie bemerken nach einer Zeit der Schonhaltung und der Einschränkungen wieder, wo es eigentlich schmerzt.

Ihr Zentralnervensystem ist daraufhin in der Lage, den Unterschied zwischen „Ist“ und „Soll“-Zustand ihres Muskels zu registrieren und zu korrigieren. Durch diese Korrektur werden nicht nur der Muskel, sondern auch Gelenke und Weichteilstrukturen wieder entlastet.

3. Kraft in der Dehnung (KiD)

Anschließend werden Sie unter Anleitung des Therapeuten in Dehnpositionen geführt. Die Aufdehnung und das Training sind für Sie schmerzfrei, der Therapeut wendet keine Kraft an.

Sie selbst entfalten ihre neue Kraft aus der Dehnung heraus. Sonst nicht geforderte Muskelpartien müssen nun wieder Einsatz zeigen – dadurch werden so genannte Umbaureaktionen eingeleitet: Passives, sehniges Muskelmaterial verwandelt sich in aktive, arbeitsfähige Muskulatur. Der zuvor verkürzte Muskel verlängert sich und passt sich wieder in das körperliche Gesamtgefüge ein. Eventuell werden Sie danach auch merken, dass Ihr Körper ordentlich gearbeitet hat: Sowohl die myoreflextherapeutische Behandlung als auch das Üben von Dehnpositionen kann Muskelkater mit sich bringen.

Die KiD-Übungen können und sollten Sie danach auch für sich täglich wiederholen; nähere Informationen dazu finden Sie unter dem Menüpunkt Prävention.

4. Bewegung im Alltag

Die Behandlung erfordert von Ihnen ein gewisses Maß an Aktivität: Sie üben den neuen Bewegungsspielraum nun selbstständig und nutzen ihn nach einiger Zeit auch spontan im Alltag. So durchbrechen Sie den Teufelskreis von schmerzhafter Bewegung bzw. eingeschränkter Funktion und durch Schonhaltung ausgelöste weitere Schmerzen in anderen Muskelpartien. Folglich therapieren Sie sich in Zukunft regelmäßig selbst.


Eine myoreflextherapeutische Sitzung dauert 30 Minuten und kostet zwischen 70 und 100 Euro. Sprechen Sie uns bei Fragen und Terminwünschen an!

 

Myoreflextherapie